Projektdaten
- Branche
- Gastronomie
- Leistungen
- Content-StrategieVideoproduktionCommunity Management
In der Gastronomie entscheidet heute nicht nur die Küche, sondern die Sichtbarkeit. Wer online nicht regelmäßig stattfindet, überlässt Reichweite und neue Gäste dem Zufall. Genau hier setzte die Zusammenarbeit mit Öz Urfa Langenhagen an: aus gelegentlichen Posts sollte ein System werden, das planbar Aufmerksamkeit erzeugt.
- Content-Strategie: Wir haben einen klaren Redaktionsplan aufgesetzt — welche Inhalte, welche Formate, welche Frequenz. Statt zufälliger Posts ein System mit Wiedererkennungswert.
- Videoproduktion: Regelmäßige Kurzvideos direkt aus dem Betrieb, geschnitten und optimiert für die Plattform-Formate. Authentisch statt Hochglanz — das funktioniert in der Gastronomie.
- Community Management: Kommentare, Nachrichten und Bewertungen wurden aktiv betreut. So wurde aus Reichweite ein Dialog — und aus Zuschauern wurden Gäste.
600.000 Web-Besucher und 2 Mio. Interaktionen — das ist keine Reichweite auf dem Papier, sondern messbares Interesse. Die Inhalte wurden nicht nur gesehen, sondern geklickt, kommentiert und geteilt. Für einen Gastronomiebetrieb heißt das: dauerhafte Sichtbarkeit dort, wo Gäste ihre Entscheidungen treffen.

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In der Gastronomie ist ein unregelmäßiger Social-Media-Auftritt die Regel, nicht die Ausnahme — Betriebe wie Öz Urfa Langenhagen leben vom Tagesgeschäft, in dem Küche, Service und Gäste vor Ort Vorrang vor der Content-Planung haben. Gepostet wird dann, wenn Zeit bleibt, nicht wenn es strategisch sinnvoll wäre. Reichweite entsteht so zufällig, neue Gäste kommen überwiegend über Mundpropaganda statt über einen planbaren digitalen Kanal. Gerade weil Gastronomie eine der bildstärksten Branchen ist — Gerichte, Zubereitung und Atmosphäre liefern von Haus aus Content —, bleibt dieses Potenzial ungenutzt, wenn kein System dahintersteht. Diese Lücke zwischen vorhandenem Material und fehlender Struktur war der Ausgangspunkt der Zusammenarbeit.
Die Überlegung hinter den Maßnahmen folgte einer klaren Logik: Bevor produziert wird, muss feststehen, was, in welcher Frequenz und in welchem Format erscheint — deshalb stand die Content-Strategie mit festem Redaktionsplan am Anfang. Erst darauf aufbauend ergab die Videoproduktion Sinn: Kurzvideos direkt aus dem Betrieb, bewusst authentisch statt hochglanzpoliert, weil diese Machart in der Gastronomie Nähe und Vertrauen schafft. Community Management kam als dritter Baustein hinzu, weil Reichweite allein keine Gästebindung erzeugt — erst wer auf Kommentare, Nachrichten und Bewertungen reagiert, verwandelt Aufmerksamkeit in Dialog.
Diese Reihenfolge wirkte, weil jede Maßnahme auf der vorigen aufbaute, statt parallel zu laufen: Ohne Redaktionsplan hätte die Videoproduktion beliebig gewirkt, ohne Videos hätte das Community Management wenig zu betreuen gehabt. In der Kombination entstand ein Kreislauf — die Strategie gibt die Struktur vor, das Video liefert das Material, das Community Management hält den Dialog am Laufen und liefert Rückmeldung für die nächste Content-Runde. Dieser Kreislauf erklärt, warum aus Reichweite messbares Interesse wurde: 600.000 Web-Besucher und 2 Mio. Interaktionen zeigen, dass die Inhalte nicht nur gesehen, sondern aktiv genutzt wurden.
Für andere Betriebe der Branche liegt die Lehre nicht im Umfang der einzelnen Maßnahme, sondern in der Systematik dahinter. Ein Redaktionsplan kostet wenig, verhindert aber das Vakuum aus sporadischem Posten. Authentische statt aufwendig inszenierte Videos senken die Produktionshürde und erhöhen zugleich die Glaubwürdigkeit — ein Vorteil gerade für Betriebe ohne eigenes Marketing-Team. Und das Community Management zeigt: Sichtbarkeit ohne Dialog bleibt nur halbe Wirkung.
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